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07.01.2010 - Asien, ein Markt für 1,9 Milliarden Menschen
Palmöl aus Malaysia, Hemden aus Indonesien, Computer aus China und rund 7000 weitere Produktgruppen zollfrei über die Grenzen verkaufen: Während die Wirtschaft in Europa und in den USA weiter schwächelt, entsteht in Asien derzeit für fast 1,9 Milliarden Menschen die drittgrößte Freihandelszone der Welt.
Gerade ist ein entsprechendes Abkommen zwischen China und den zehn Staaten der südostasiatischen Gemeinschaft Asean in Kraft getreten. Damit wurde ein neuer Wirtschaftsblock (China-Asean Free Trade Area, kurz Cafta) mit einem internen Handelswert von rund 450 Mrd. Dollar (314,4 Mrd. Euro) geschaffen. Nur innerhalb der EU-Staaten und der nordamerikanischen Nafta – der beiden anderen großen Wirtschaftsblöcke – werden bislang noch mehr Waren verkauft. Der Wegfall der Zollschranken zwischen China und Südostasien werde den Einfluss der Region in der Welt stärken, prophezeite der thailändische Chef der südostasiatischen Ländergruppe, Surin Pitsuwan. Das Zentrum des globalen Wachstums werde sich nach Asien verlagern.
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diepresse.com/home/wirtschaft/international/531281/index.do
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